10 Fakten zu Factoring. Oder: Was Sie als mittelständisches Unternehmen darüber wissen sollten:

Der Factoring-Boom hält weiter an: Mit einem Jahresumsatz von EUR 24,1 Mrd. EUR wuchs das Factoringvolumen auch im Jahr 2018 kräftig an. Der Trend des Forderungsverkaufs hat in den letzten Jahren demnach ein ordentliches Wachstum erzielt. Der Mittelständler von heute weiß genau, dass in einem komplexen Marktumfeld mehrere Lösungen zur Beantwortung finanzieller Fragen herangezogen werden müssen – ganz im Sinne der Risikostreuung. Was wir also definitiv festhalten können: Factoring ist im Mittelstand angekommen.

Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist Factoring eine clevere Alternative zu klassischen Finanzierungsformen. Die Vorteile haben wir kurz und knapp in 10 Fakten zusammengefasst.

Robert Ramsauer

Vorstand der A.B.S. Factoring AG

 

  1. Factoring weckt ungeahntes Potential
    In jeder offenen Forderung steckt Liquidität. Mit Factoring wird diese im Sinne des Unternehmenswachstums nutzbar gemacht.
  2. Mit Factoring zum pünktlichen (Skonto-) Zahler.
    Das Unternehmen muss keinen Lieferantenkredit mehr gewähren und verfügt stattdessen über sofortige Liquidität. Durch Factoring bleibt dem Unternehmen mehr vom Auftrag.
  3. Factoring – der Schlüssel in der Unternehmensnachfolge.
    Wenn der langjährige Unternehmer aussteigt und er die von Ihm gestellten Sicherheiten sowie das angesammelte Kapital für seine private Altersvorsorge nutzen will, dann stabilisiert Factoring die Betriebsmittelfinanzierung, ohne, dass der Nachfolger private Sicherheiten stellen muss. Denn durch die Finanzierung mit Factoring werden offene Forderungen zu liquiden Mitteln.
  4. Factoring-Vertrag ist nicht gleich Factoring-Vertrag.
    Ein wichtiges Augenmerk beim Vergleich sollte das Unternehmen auf eine schnelle Erstauszahlung, eine gute IT-Anbindung und die Transparenz der Prozesse im Tagesgeschäft legen. Auch die Offenlegung der Gebührenstruktur ist relevant.
  5. Factoring ist wirklich so gut, wie es scheint.
    Bis zu 90 % des Rechnungsbetrages werden innerhalb von 24-Stunden ausbezahlt. Auf Wunsch wird auch das Ausfallrisiko übernommen und das Forderungsmanagement ist inklusive.
  6. Factoring – rauf mit der Reputation, runter mit dem Forderungsbestand.
    Der Kunde, der weiß, dass das Unternehmen mit den Forderungs-Profis zusammenarbeitet, zahlt meist schneller. Dadurch sinken die Außenstände und die Zahlungsmoral verbessert sich deutlich!
  7. Factoring ist eigentlich ein alter Hut – oder doch nicht?
    Auch wenn Factoring von einigen Fintechs als Innovation gefeiert wird – schon im alten Babylon und bei den Fuggern wurden Rechnungen finanziert. Im 19. Jahrhundert wurde Factoring von den Amerikanern wiederentdeckt und es wurde unter anderem damit der Wirtschaftsaufstieg in Amerika in der Folgezeit begründet.
  8. Factoring ist mehr als nur der schnelle Ankauf einer Rechnung.
    Hierbei geht es auch um eine stabile und damit belastbare Finanzierung des working capitals, die sich somit automatisch kongruent zum Umsatz mitentwickelt. Die Höhe der Vorausfinanzierung wächst mit dem Umsatz.
  9. Der „Organisationssprung“ mit Factoring.
    Durch die Auslagerung der Debitorenbuchhaltung und den Forderungseinzug durch Profis wird Zeit und Geld gespart. Was bleibt – mehr Ressourcen für das Kerngeschäft und die Verbesserung von Kundenbeziehungen.
  10. Partnerschaft auf Augenhöhe.
    Liquidität ist das Asset für Unternehmen. Frei nach dem Motto „Wer zahlt, schafft an“ – wird durch Factoring der entscheidende Wettbewerbsvorteil gewonnen! Eine rasche Zahlungsweise – möglich durch eine volle Kasse!

Factoring ist also wirklich so gut, wie es klingt. Wir bleiben gespannt auf die kommenden Entwicklungen am österreichischen Markt und sind optimistisch, Factoring weiterhin auf Erfolgskurs zu halten – für mehr Liquidität, Unabhängigkeit und Zukunft.

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