Die Interviewreihe im A.B.S. Blog:
Andreas Draxler trifft Roland Zuckerstätter: Seriöse Inkasso-Dienstleistungen steigern die Liquidität und Profitabilität von Unternehmen

Nicht immer zahlen Kunden ihre Rechnungen fristgerecht. Manchmal fallen Zahlungen auch ganz aus. Aktuell diagnostiziert Österreichs Inkassowirtschaft bei der Entwicklung des Zahlungsverhaltens eine tendenzielle Verschlechterung in den letzten 6 Monaten. 52,0 Prozent der befragten Unternehmen sehen ein Absinken der Zahlungsmoral. Grund genug, sich mit dem Thema Inkasso zu beschäftigen. Schließlich haben Sie eine einwandfreie Leistung abgeliefert, die auch bezahlt werden muss.

Andreas Draxler, Vorstand der A.B.S. Factoring AG, hat sich mit Roland Zuckerstätter, Geschäftsführer der Tochtergesellschaft Eurincasso GmbH, getroffen und ihn dazu befragt, welchen Mehrwert die Eurincasso GmbH für die österreichische Wirtschaft leisten kann, um Liquiditätsverluste zu vermeiden.

Herr Zuckerstätter, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zur neuen Website, auf der die Inkasso-Leistungen der Eurincasso präsentiert werden! Die Eurincasso Österreich tritt nun auch im Look und Feel der A.B.S. Gruppe auf. Was war Ihnen bei der Erstellung der neuen Website besonders wichtig?

Roland Zuckerstätter: Die Eurincasso GmbH ist ein Teil der A.B.S. Gruppe und wir wollen uns als solcher auch verstanden wissen. Der einheitliche Auftritt war also nur eine Frage der Zeit. Auf unserer neuen Website möchten wir gern über das breite Spektrum an Möglichkeiten im Bereich der Inkasso-Dienstleistungen informieren: vom außergerichtlichen bzw. vorgerichtlichen Inkasso über die gerichtliche Betreibung bis hin zum Dubioseninkasso / Langzeitüberwachung sind wir im Inland und im Ausland für unsere Kunden tätig. All unsere Kunden sollen von der Symbiose der A.B.S. Gruppe profitieren. Mir ist es an dieser Stelle auch wichtig, das langjährige Team, das hinter der EC steht, vorzustellen und nicht zuletzt auch anhand von zufriedenen Kundenstimmen zu dokumentieren, dass wir nicht nur versprechen, sondern tatsächlich auch liefern können.

Inkasso hat ja manchmal so einen schalen Beigeschmack. Was sagen Sie denn aus der Praxis? Ist das berechtigt?

Roland Zuckerstätter: Hier antworte ich ganz klar und überzeugt: Inkasso ist nicht gleich Inkasso! Für die Eurincasso steht ein seriöses Vorgehen an 1. Stelle. Dies gilt insbesondere für das außergerichtliche bzw. vorgerichtliche Inkasso. Grundsätzlich tragen wir aber natürlich auch bei gerichtlichen Betreibungen für unsere Vertragsanwälte Verantwortung. Wir begleiten einen Betreibungsfall sozusagen von der Wiege bis zur Bahre und sind in allen Belangen der Ansprechpartner für unsere Kunden! (..from cradle to grave..!) Letztendlich geht es um den wirtschaftlichen Erfolg für unsere Auftraggeber. Fehlende Liquidität durch unbezahlte Rechnungen kann existenzbedrohend sein. Dem muss man rechtzeitig durch gezieltes Inkasso entgegenwirken. Beim Forderungsmanagement gilt – je straffer ein Mahnwesen organisiert ist, desto höher die Erfolgsquote. Dies lässt sich 1:1 auf die Eurincasso umlegen. Daher ist ein schaler Beigeschmack absolut unbegründet, denn die Dienstleistungen der Eurincasso tragen seriös, effizient und effektiv zur Verbesserung der Liquiditätssituation und damit dem wirtschaftlichen Erfolg unserer Kunden bei.

Was ist denn der Unterschied zwischen Inkasso durch die Eurincasso GmbH und selbstgemachtem Mahnwesen?

Roland Zuckerstätter: Hier gibt es einen ganz wesentlichen Unterschied. Das ist der „Effect of third Parties“. Der ist nicht zu unterschätzen. Offensichtlich redet es sich leichter mit einem/einer außenstehenden Dritten. Es geht nicht nur um´s Realisat, es geht auch um das Ausräumen von Ungereimtheiten. Das zeigt sich daran, dass eine Forderung nach Übergabe an die Eurincasso oft bereits im außergerichtlichen bzw. vorgerichtlichen Inkasso bezahlt wird, sobald Unklarheiten beseitigt sind. Hier können wir einen ganz wesentlichen Betrag zum Erfolg leisten!

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der zeitliche Aufwand. Durch professionalisierte und eingespielte Prozesse ist der Aufwand bei uns wesentlich geringer als bei einem im Unternehmen durchgeführten, selbstgemachten Inkasso. Diese Zeit investieren unsere Kunden lieber in Ihr Kerngeschäft. Zudem bietet das Outsourcing die Möglichkeit, den schwarzen Peter wegzuschieben und die eigene Kommunikation mit dem Kunden nicht mit Themen über überfällige Rechnungen zu belasten.

Können Sie uns ein Beispiel eines typischen Kunden geben. In welcher Situation kommt er zu Ihnen, welche Voraussetzungen müssen für eine Beauftragung der EC gegeben sein und wie sieht der Prozess aus, wie Sie dann vorgehen?

Roland Zuckerstätter: Unser typischer Neukunde hat bisher wenig Erfahrung mit einem österreichischen Inkassobüro gemacht. Oder er möchte sich verändern, weil er bei Probeläufen mit anderen Gesellschaften nicht 100%-ig zufrieden war. Er schätzt die Dienstleistung „Inkasso“ aber grundsätzlich, weil speziell das außergerichtliche Procedere ja oft sehr rasch Erfolge liefert. Gerichtliche Schritte können oft vermieden werden. Ich würde sagen, wir müssen uns als Inkassobüro im außergerichtlichen bzw. vorgerichtlichen Bereich behaupten. Hier muss der Kunde erkennen, dass wir ihm effektiv etwas bringen. Es sind wohl die kurzen Wege und die enge Abstimmung mit unseren Klienten, die uns so erfolgreich machen!

Gibt es Branchen, die besonders stark von Zahlungsausfällen betroffen sind? Wenn ja welche? Und auf welche Branchen hat sich die EC spezialisiert?

Roland Zuckerstätter: Hier könnte man sagen, alles ist möglich. Es gibt praktisch keine Branche, die wir nicht bespielen können. Der flexible Umgang mit unseren Kunden macht uns praktisch für Jedermann/Jederfrau* zum idealen Partner in puncto Inkasso! (*wenn wir schon in Salzburg sind!). Auf unserer Website finden Sie einige Branchen, die typische Inkasso-Fälle hervorbringen: Das Bankwesen, der Handel bzw. Online-Handel, der Direktvertrieb, das Transportwesen und die Produktion. Aber wie gesagt, wir haben keinen Branchenausschluss.

Häufig sitzen Schuldner ja im Ausland und dann ist die Sache besonders kompliziert: Andere Sprache, anderes Rechtssystem. Können Sie hier auch helfen?

Roland Zuckerstätter: Ja, selbstverständlich können wir helfen!  Die Eurincasso GmbH arbeitet quasi weltweit! Langjährige Mitarbeiterinnen mit hoher Sprach- und Fachkompetenz machen es möglich, dass wir praktisch weltweit behilflich sein können. Ein über viele Jahre aufgebautes Netz an Partnern (Anwälte oder Betreibungsbüros) hilft hier unterstützend. Nicht nur im Ausland würde ich es einmal auf den Versuch einer außergerichtlichen bzw. vorgerichtlichen Betreibung durch Eurincasso ankommen lassen. Im Ernstfall betreuen wir natürlich auch im Ausland das gerichtliche Procedere durch einen Anwalt.

Und die Kosten? Wer zahlt die Kosten Ihres Vorgehens?

Roland Zuckerstätter: Grundsätzlich sind die Kosten aus dem Titel des Schadenersatzes vom Schuldner zu bezahlen. Gegenüber dem Gläubiger werden moderate Provisionssätze bzw. Negativpauschalen verrechnet. Dies gilt auch bzw. vor allem bei internationalen Forderungen. Wir betreuen unsere Kunden bekanntlich weltweit. In vielen Ländern dieser Erde sind Inkassogebühren gegenüber dem Schuldner einfach nicht durchsetzbar. Unsere langjährigen Kunden profitieren hier von abgestimmten Lösungen. Auch hier gilt: Der wirtschaftliche Erfolg steht im Vordergrund! Gerne besprechen wir individuelle Lösungen, die auf den Bedarf unserer Kunden maßgeschneidert sind. Das ist unsere Stärke.

 

Vielen Dank, Herr Zuckerstätter, für das Gespräch.

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Mein Credo lautet: Die österreichische Inkassobranche unterstützt die Wirtschaft und entlastet dabei die Gerichte massiv. Gäbe es nicht Inkassobüros wie die Eurincasso GmbH, müssten viele überfällige Forderungen bei Gericht abgehandelt werden – die Folge wären weitere zeitliche Verzögerungen, zusätzliche Anforderungen an die Judikatur und letztendlich die wirtschaftliche Belastung der Gläubiger durch spätere Realisierung der Außenstände - davon bin ich überzeugt!
Roland Zuckerstätter
Geschäftsführer Eurincasso GmbH, Salzburg.

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