Factoring gewinnt als Finanzierungsinstrument weiter an Bedeutung: Sicherheit und Liquidität aus eigenen Mitteln

Österreichs klein- und mittelständische Unternehmen wissen und spüren es: Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben innerhalb weniger Wochen unsere Welt völlig auf den Kopf gestellt. Unternehmen die bisher solide gewirtschaftet haben, stehen plötzlich vor der Frage, ob sie die kommenden Tage überstehen. Viele mussten sich bereits die Insolvenz eingestehen. Bund und Länder haben zahlreiche Liquiditätshilfen aufgelegt – der Austrian Wirtschaftsservice oder die österreichische Wirtschaftskammer informieren über diverse Möglichkeiten. So wurde beispielsweise auch das Insolvenzrecht gelockert, um Unternehmen vor existenzbedrohenden Schäden zu schützen. Doch welche dieser Maßnahmen ist wirklich greifbar für KMU? Andreas Draxler nimmt Stellung zur aktuellen Lage und erklärt, wie Unternehmerinnen und Unternehmer auch selbst Vorsorge treffen können.

Entscheidend in der Krise ist aus wirtschaftlicher Sicht eines: die Liquiditätssicherung und die Absicherung von Forderungsausfall. Und doch sind sich viele Unternehmen ihrer Möglichkeiten nicht bewusst. „Factoring ist seit Jahren ein beliebtes Finanzierungsinstrument für den österreichischen Mittelstand und gewinnt gerade jetzt bei Klein-und Mittelstandsfinanzierung massiv an Bedeutung“, sagt der Vorstand der A.B.S. Factoring AG. Denn Factoring bietet einen wesentlichen Vorteil: Es sorgt nicht nur für eine sichere Liquidität in der Krise, sondern bereitet Sie mit seiner Umsatzdynamik auch jetzt schon auf die steigenden Umsätze danach vor.

Sofortige Liquidität und Sicherheit in der Krise – mit Factoring garantiert

„Ich bin aktuell täglich im Gespräch mit unseren Kunden, um sicherzustellen, dass unser Service auf jeden Unternehmer und jede Unternehmerin individuell angepasst ist“, erklärt Andreas Draxler, Vorstand bei A.B.S. Factoring AG. „Neben der sofortigen Liquidität durch den Rechnungsverkauf, nennen unsere Kunden vor allem drei Gründe, warum sich Factoring gerade jetzt in der Krise für sie lohnt“, so Andreas Draxler.

  • Mittels Factoring können Unternehmen auch ihren eigenen Kunden durch die Krise helfen, indem sie ihnen längere Zahlungsziele anbieten und damit auch die eigene Wettbewerbsfähigkeit stärken.
  • Zudem müssen beim Factoring, anders als bei einer Bankfinanzierung, keine dinglichen Sicherheiten gestellt werden. Als Sicherheit gilt hier die Forderung selbst.
  • Krisenzeiten erfordern Diversifizierung. Unternehmerinnen und Unternehmer wollen sich nur ungern von einzelnen Finanzierungspartnern abhängig machen und setzen dabei bei der Fremdkapitalaufnahme auf mehrere Quellen. Neben der Kreditlinie bei der Hausbank stehen hier Leasing- und Factoringlösungen an erster Stelle.

Factoring setzt Liquidität aus Forderungen frei – so einfach funktioniert das Prinzip auch in der Krise

Beim Full Service Factoring kauft ein Factoring-Unternehmen wie A.B.S. Factoring AG die Forderungen eines Unternehmens an und zahlt im Gegenzug den Rechnungsbetrag innerhalb von längstens 24 Stunden an den Factoringkunden aus. Das Risiko des Forderungsausfalls geht dabei auf den Factor über – der Kunde ist somit zuverlässig vor Zahlungsverzügen und Ausfällen geschützt. „Von dieser Druckentlastung profitieren derzeit viele unserer Kunden“, sagt Draxler. „Die belastbare Sicherheit in unsicheren Zeiten gibt ein gutes Gefühl.“

Der Factoringkunde wird zudem laufend mit Bonitätsinformationen zu seinen Geschäftspartnern versorgt. Das ist eine wertvolle Frühwarnfunktion. Denn wer gestern noch pünktlich all seine Rechnungen bezahlt hat, kann das heute unter Umständen nicht mehr. Diese Leistung ist bei A.B.S. Factoring sowohl bei Neu- als auch bei Bestandskunden automatisch inkludiert und hilft, die Geschäftspartner stets im Auge zu behalten, um Unregelmäßigkeiten oder möglichen Insolvenzen frühzeitig entgegenzuwirken.

Eine weitere spürbare Entlastung erfährt der Factoringkunde durch die Übernahme des Forderungsmanagements durch den Factor. Durch die komplette Auslagerung des Mahnwesens werden operative Ressourcen freigesetzt, die gerade in Krisenzeiten dringend für das Kerngeschäft benötigt werden. „Aber seien wir mal ehrlich: Auch sonst gehört das Mahnwesen zu den eher unschönen Dingen im Geschäftsalltag – überlassen Sie das also gerne unseren Expertinnen und Experten!“, rät der Finanzierungsexperte.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Durch die mit dem Forderungsverkauf einhergehende Bilanzverkürzung und durch die Erhöhung der Eigenkapitalquote verbessert sich das Bankenrating und wirkt sich in der Folge wiederum positiv auf die Bewilligung und die Kosten von Bankkrediten aus. „Unterschätzen Sie diesen Effekt nicht“, rät Andreas Draxler und ergänzt:

Wir wollen heimische Unternehmer mit unserer bankenunabhängigen Finanzierung unterstützen. Denn wer jetzt nicht schnell handelt, wird früher oder später in Liquiditätsengpässe geraten. Wir sehen bei vielen unseren Kunden, dass die längere Ausnutzung der Linien durch den Forderungsverkauf einen enormen Vorteil bringt, da sie so den eigenen Kunden längere Zahlungsziele einräumen können und trotzdem unabhängig von deren Zahlungsverhalten sind. Oft bemerke ich aber auch, dass es in Österreich immer noch viele kleine und mittelständische Unternehmen gibt, die sich gar nicht darüber bewusst sind, dass sie Liquidität in ihren Forderungen gebunden haben und diese aktiv steuern könnten. Vielmehr nutzen sie dann passive Instrumente, die erst greifen, wenn die Forderungen schon überfällig geworden sind. Daher mein Appell an Sie: Es lohnt lohnt sich gerade jetzt wirklich, bisher ungenützte Potentiale auszuschöpfen. Forderungen sind für viele Unternehmen ein ganz wesentliches Asset.

Andreas Draxler

Vorstand der A.B.S. Factoring AG

 

So profitieren Ihre Kunden, wenn Sie sich (in der Krise) für Factoring entscheiden

Auch die Kunden (Debitoren) von Factoringanwendern können als Rechnungsempfänger von Factoring profitieren. Denn durch Factoring ist das rechnungsstellende Unternehmen in der Lage, längere Zahlungsziele anzubieten, die es ohne den Forderungsverkauf nicht hätte gewähren können. Das kann beim Rechnungsempfänger der entscheidende Zeitvorteil sein, der Aufträge und damit Umsatz sichert.

Der A.B.S. Quick-Check

Ob sich Factoring für Sie lohnt, können Sie ganz einfach mit unserem Quick-Check-Flyer herausfinden - diese drei Fragen helfen Ihnen dabei: Zum Flyer

Gut aufgestellt – in der Krise aber auch für die Zukunft

„Es warten auch wieder bessere Zeiten auf die österreichischen Betriebe. Trotzdem werden sich viele KMU stärker als vorher mit Finanzierungsthemen befassen müssen. Hier lautet meine Devise: Handeln Sie frühzeitig!“, so Draxler. Unternehmen, die Anschubfinanzierungen benötigen, sollten daher dringend entsprechende Liquiditätsplanungen vornehmen. Als umsatzkongruentes Finanzierungsinstrument passt sich Factoring der jeweiligen Unternehmensentwicklung atmend an und kann bereits heute installiert werden, denn Kosten fallen nur auf getätigten Umsatz an. Die Flexibilität, die Factoring mit sich bringt, kann sowohl während der Krise optimal eingesetzt werden und gleichzeitig Vorsorge für eine sichere Liquiditätszufuhr für neues und existenzsicherndes Wachstum sein. Und Andreas Draxler ist sich sicher: „Am Ende ist es einfach auch ein gutes Gefühl, bei seiner Liquiditätsplanung nicht auf den Staat oder fremde Kapitalgeber angewiesen zu sein, sondern sich die benötigte Energie aus seinen eigenen, erbrachten Leistungen zu ziehen.“

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